Wer reinigt bei Ihnen eigentlich die Toilette?
Die Antwort ist für die meisten klar:
Das macht man selbst.
In städtischen Flüchtlingsunterkünften übernimmt das ein Reinigungunternehmen und der Steuerzahler springt ein.
Wir haben deshalb nachgefragt.
Das Ergebnis:
Die Stadt Aachen gibt im Jahr 2025 rund 497.000 Euro für Reinigungsleistungen in Flüchtlingsunterkünften aus.
Dabei gilt eigentlich:
Laut Benutzungsordnung sind die Bewohner verpflichtet, sowohl ihre eigenen als auch gemeinschaftlich genutzte Bereiche sauber zu halten.
Und dennoch:
Gemeinschaftsbereiche werden zusätzlich TÄGLICH durch externe Firmen gereinigt.
Die Begründung der Verwaltung:
Besondere hygienische Anforderungen und die Nutzung als Gemeinschaftsunterkünfte machen regelmäßige professionelle Reinigung notwendig.
Für uns stellt sich die Frage:
Wie passt das zusammen?
Unsere Zielrichtung ist klar:
Gemeinschaftsbereiche sollten von den Bewohnern selbst gereinigt werden.
Dazu braucht es klare Strukturen und eine konsequente Durchsetzung der bestehenden Regeln durch die Hausmeister vor Ort.
Das stärkt die Eigenverantwortung und sorgt gleichzeitig für mehr
Struktur im Alltag.
Warum wir die Anfrage gestellt haben:
Wir wollten klären, wie hoch die Kosten tatsächlich sind und in welchem Verhältnis sie zu den bestehenden Verpflichtungen stehen.
Zudem liegen uns Hinweise vor, dass mit diesen Leistungen erhebliche Gewinne erzielt werden.
Für uns ist klar:
Mit Steuergeld muss verantwortungsvoll umgegangen werden!




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