Aus dem Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS
Mit der letzten Sitzung des Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS endet auch für mich die reguläre Ausschussarbeit vor der Sommerpause.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem das neue VHS-Programm für das zweite Halbjahr, die neue Entgeltordnung der Volkshochschule, die Anpassung der Eintrittspreise des Stadttheaters, der Sachstand zum Haus der Neugier sowie die Auswirkungen der Haushaltssperre auf die städtischen Eigenbetriebe.
Besonders intensiv habe ich mich mit dem neuen Programm der Volkshochschule beschäftigt, das insgesamt ein äußerst vielfältiges Angebot bietet. Veranstaltungen zu Linksextremismus, SED-Diktatur oder Islamismus sucht man dagegen vergeblich.
Deshalb habe ich im Ausschuss nachgefragt, warum diese Themen im Bereich der politischen Bildung bislang kaum berücksichtigt werden.
Eine öffentlich finanzierte Volkshochschule sollte gesellschaftliche Herausforderungen ausgewogen behandeln und unterschiedliche Formen des Extremismus gleichermaßen in den Blick nehmen.
Zugestimmt habe ich der moderaten Anpassung der Eintrittspreise des Stadttheaters. Gerade in Zeiten einer Haushaltssperre ist es vernünftig, nach vielen Jahren die Eintrittspreise behutsam anzupassen und so einen Beitrag zur Finanzierung des Theaterbetriebs zu leisten.
Auch wenn wir politisch oft unterschiedlicher Meinung sind: Den Vorstoß der Grünen, das Thema Fundraising stärker zu nutzen, fand ich sinnvoll. Wenn sich auf diesem Weg zusätzliche Mittel für Kulturprojekte einwerben lassen, entlastet das den städtischen Haushalt.
Gute Ideen verdienen Unterstützung – unabhängig davon, von welcher Fraktion sie kommen.
Nicole Geilen, sachkundige Bürgerin für die AfD Fraktion




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