NEIN der Bezirksvertretung Richterich zu zwei Windindustrieflächen rund um Horbach
Am Mittwoch ist die Bezirksvertretung Richterich dem Beschlussvorschlag der Verwaltung NICHT gefolgt und empfiehlt dem Rat, zwei umstrittene Windindustrieflächen rund um Horbach nicht weiter zu verfolgen.
Möglich wurde das auch durch die Stimme der AfD – unseres Bezirksvertreters Alexander Vidmar.
Dabei lohnt ein genauer Blick auf die sehr unterschiedlichen Motive der Beteiligten:
Die AfD lehnt den weiteren Ausbau der Windindustrie grundsätzlich ab:
• nicht grundlastfähig
• nicht wirtschaftlich
• umweltschädigend
Das ist unsere bekannte politische Linie – unabhängig vom jeweiligen Standort.
Die Bürgerinitiative Horbach hingegen positioniert sich ansonsten regelmäßig positiv zu den Grünen und zur Energiewende.
Erneuerbare Energien ja – aber bitte nicht vor der eigenen Haustür.
Genau das ist das klassische St.-Florians-Prinzip:
„Verschon mein Haus, zünd andere an.“
Denn klar ist auch:
Windkraft wird von vielen grundsätzlich befürwortet – solange die Anlagen nicht sichtbar oder hörbar in der eigenen Umgebung entstehen.
Interessant war zudem, dass ausgerechnet ein örtlicher Landwirt ausdrücklich an den Flächen festhalten wollte.
Warum?
Weil sich mit Windkraftanlagen auf eigenem Grund gutes Geld verdienen lässt.
Die Debatte zeigt damit einmal mehr:
Beim Thema Windkraft prallen Ideologie, Eigeninteressen, Klimapolitik und lokale Betroffenheit direkt aufeinander.
Am Ende gilt offenbar vielerorts:
Energiewende ja – aber bitte woanders.




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