Falsche Prioritäten in Aachen: Vorerst keine Einführung von Meisterstipendien
Der Rat der Stadt Aachen verschiebt die Einführung von Meisterstipendien. Als Begründung nennt die Verwaltung, dass „förderrechtliche Fragestellungen noch nicht abschließend geklärt“ seien.
Während Handwerker täglich praktische Lösungen finden müssen, scheitert die Verwaltung an 25.000 Euro und offenen Förderfragen.
Dabei geht es um gerade einmal 25.000 Euro – für die Förderung von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Betriebe gründen, Fachkräfte ausbilden und dem Handwerk eine Zukunft geben sollen.
Gleichzeitig hat der Rat beschlossen, den Fonds gegen Gewalt und Rassismus trotz Haushaltssperre weiterhin mit 180.000 Euro auszustatten.
Genau hier zeigen sich unterschiedliche politische Prioritäten.
Unser Fraktionsvorsitzender Michael Tobollik, selbst ehemaliger selbstständiger Schreiner, brachte es im Wirtschaftsausschuss am 24.06.2026 auf den Punkt:
„Wer ständig über Fachkräftemangel spricht, muss zuerst Ausbildung, Meisterqualifikation und Handwerk stärken.“
Mit einer stärkeren AfD würden die Prioritäten anders gesetzt:
Handwerk stärken statt Symbolpolitik finanzieren.
Meister und Ausbildung fördern statt immer neue Fördertöpfe für ideologische Projekte zu schaffen.
Öffentliche Mittel dort einsetzen, wo sie langfristig Wohlstand, Arbeitsplätze und Wertschöpfung sichern.
Sparen dort, wo freiwillige Ausgaben keinen messbaren Nutzen für die Bürger bringen.
Gerade in Zeiten knapper Kassen muss Politik entscheiden, was wirklich Vorrang hat.
Unsere Priorität sind die Menschen, die arbeiten, ausbilden, Verantwortung übernehmen und unsere Stadt am Laufen halten.




Comments