Asiatische Hornisse breitet sich weiter aus
Die Asiatische Hornisse breitet sich auch in unserer Region weiter aus.
Sie gilt als invasive Art. Das bedeutet: Sie ist nicht heimisch, wurde eingeschleppt und kann sich stark ausbreiten. Dabei gefährdet sie die heimische Artenvielfalt. Sie verdrängt einheimische Arten – etwa durch Konkurrenz, Fraß oder Krankheitsübertragung.
Ein Grund dafür ist, dass invasive Arten hier oft kaum natürliche Feinde haben und sich deshalb nahezu ungehindert vermehren können.
Im Fall der Asiatischen Hornisse betrifft das nicht nur Honigbienen, sondern auch viele andere Insekten – mit Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht.
Entsprechend kritisch sehen viele Imker und Naturschützer die Entwicklung.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass der Mensch regulierend eingreift.
Stattdessen zieht sich die öffentliche Hand ab diesem Jahr weitgehend aus der Finanzierung der Bekämpfung zurück. Auf Privatgrundstücken sind nun die Eigentümer selbst verantwortlich.
Das bedeutet: Organisation, Aufwand und Kosten bleiben zunehmend beim Bürger hängen.
Aus unserer Sicht ist das die falsche Entwicklung.
Gerade bei konkreten Problemen vor Ort darf sich die öffentliche Hand nicht aus der Verantwortung ziehen.




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